Das war 2020:

,,Als ich 14 war": Lieder, die einen ein halbes Leben begleiten

Es gibt Lieder, die begleiten einen mindestens das halbe Leben. Und es gibt Künstler, die uns diese Lieder neu entdecken lassen. So geschehen am Sonntag, 25. Oktober, als das Duo "Liaisong", sein Publikum zurück in eine Zeit brachte, in der man noch "rote Ohren" bekam, Computer noch Karteikarten waren und Musik allenfalls von der schwarzen großen Schallplatte oder aus dem Radio kam.

Vor vollbesetztem Haus begeisterten  Dunja Averdung und Joerg Nassler ihr Publikum mit Stücken, die damals wie heute gehört werden. Sängerin Averdung erzählt dazu Geschichten aus bewegten Kindertagen und von den schönsten, emotionalsten, frechsten und peinlichsten Jugendsünden.

Unsere Veranstaltungen wurde nach einem geprüften Hygieneschutzkonzept durchgeführt. Auf Abstand und Schutz wurde geachtet.  Es galt eine maximale Zuschauerkapazität von 40 Personen.

Mit Chansons d'amour in andere (Liebes)Zeiten

Am 27. September ließ Anna Haentjens mit ihrem Programm ,,Chansons d'amour" die Besucher unsere Reihe "Sonntags um Fünf" in die Welt der Liebe eintauchen.

Die preisgekrönte Chanteuse aus Elsmhorn nahm ihr Publikum mit Liebesliedern aus tausend  Jahren mit auf einen bunten Streifzug durch die Welt der Gefühle.

Am Klavier begleitet von Ulrich Stolpmann ließ sie die Anwesenden nicht nur von fröhlicheren Zeiten träumen, sondern überzeugte auch mit Interpretationen von Liedern so bekannter Künstler wie Edith Piaff oder dem Evergreen "Lili Marleen" von Lale Andersen.

Klassik trotz Corona: Music for Future

Trotz Corona-Regeln Musik genießen – das geht ganz locker auf dem umgebauten - und dank

seiner 25 großen Dachfenster sehr luftigen - ehemaligen Heuboden am Moorburger Elbdeich 263. Bei „Music for Future“, einem Benefizkonzert in Kooperation mit dem Förderverein der Hamburger Camerata zu Gunsten von FRIDAYS FOR FUTURE, hielten sich Künstler und Zuhörer in einer sehr angenehmen Atmosphäre ohne Probleme an die vorgesehenen Abstands- und Hygienevorschriften. Das Streichquartett der Camerata mit Meike Thiessen, Estibaliz Galardi, Lucas Schwengebecher und Georg Pawassar spielte Stücke von Joseph Haydn und Peteris Vsaks – für Klassikliebhaber ein besonderes Vergnügen. In Josef Haydns sogenannten Sonnenquartetten spiegelt sich unsere Hoffnung wieder, dass die großartige Schöpfung, wie sie der Komponist vor fast 250 Jahren in seinem berühmten Oratorium beschreibt, auch unseren nachfolgenden Generationen erhalten bleiben möge, so Meike Thiessen, Vorsitzende des Fördervereins. Sophia und Liv, zwei junge Sprecherinnen von FRIDAYS FOR FUTURE unterstrichen, warum sie so entschlos-sen für diese Zukunftssicherung und gegen den Klimawandel kämpfen. Ehrenamtliche Helferinnen versorgten die Anwesenden mit allem, was rund um die Musik so einen Sonn-tagnachmittag zum besonderen Erlebnis macht: Es gab Kaffee, Fruchtsäfte und Gebäck. Und wer wollte, konnte nach Ende der Vorstellung draußen auf dem Hof bei Gesprächen und guter Stimmung noch die späte Sonne genießen.

Erst zur Wahl, dann zu Lukas Meister

Am 23. Februar wurde in Hamburg gewählt – und bei uns war Lukas Meister zu Gast. Ein wenig Sorge hatten wir schon, dass die Besucher uns ob der Politik ein wenig vergessen würden... Die Sorge war unbegründet, die Stuhlreihen vernünftig gefüllt. Wer da war, hatte gut daran getan, denn der Singer-Songwriter überzeugte ohne Probleme. Nicht umsonst urteilte der Hessische Rundfunk über Meister : "Lukas Meister gelingt es in seinen Liedern wirklich, die Dinge klug, aber im besten Sinne beiläufig auf den Punkt zu bringen. Mit Tiefgang, aber ohne Schwere, mit Witz, aber ohne Dämlichkeiten. Im besten Sinne unprätentiös! "

Volles Haus für Marco Tschirpke mit "Empirisch belegte Brötchen"

Was für ein gelunger Auftakt für unsere Kleinkunstserie Sonntags um Fünf! Am 26. Januar präsentierte Marco Tschirpke, Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2018, vor vollem Haus wunderbar lustige, listige und vor allem auch kurze Lieder. Fein gewürzt und abgestimmt mit einer guten Prise schwarzen Humors und Einlagen auf dem Klavier, bei der die Tasten-Virtuosität des Künstlers immer wieder durchblitzte. Musikkabarett vom Feinsten!


Das war 2019:

"Loriot für Araber"

In einer komentierten Loriot-Lesung brachte der geborene Syrer Faisal Hamdo am 13.1. den Gästen auf der Bühne des Heubodens seine Erfahrungen mit den Deutschen näher. So richtig verstanden habe er die Deutschen – und vor allem, dass sie auch eine gehörige Portion Humor besitzen – erst durch den Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettisten Loriot. Zwei spannende Stunden, die nicht nur die Lachmuskeln beanspruchten, sondern auch viel Nachdenkenswertes boten...

Naturbilder von Antje Gerdts

Die Naturbilder von Antje Gerdts sind schon etwas ganz besonderes. In einem aufwendigen Prozes trocknet sie Blüten, Blätter und Stengel und arangiert sie dann auf ihren Leinwänden. Dort werden Sie mit Spachtelmasse, Leim und Farben noch einmal überarbeitet.

Begleitet wurde die Ausstellung am Wochenende 6. + 7. Mai mit Musik von Susanna Koska und Mirek Matuska.


Felix-Oliver Schepp mit "Hirnklopfen" auf dem Heuboden

Felix-Oliver-Schepp
Neues Jahr, neuer Spielort: Nachdem der Wasserturm in Moorburg zumindest vorerst seine Tore geschlossen hat, ist "Sonntags um Fünf " kurzerhand auf den ehemaligen Heuboden des Brandtschen Hofes am Moorburger Elbdeich 263 umgezogen. Den Anfang der Kleinkunstreihe machte am 27. Januar Felix Oliver Schepp. Vor gut gefülltem Haus machte er sich mit seinen schrägen Liedern und skurril-poetischen „scheppsons“ auf die Suche nach dem richtigen Maß. Da ging es um Kinder, die bis zur Kritikunfähigkeit hochgelobt werden, um die Geltungssucht der Generation Individuell und den Appel, sich nicht auszuruhen auf diesem ewigen „Bleib wie Du bist“.
Die Reaktionn des Publikums: Weiter so – auch mit "Sonntags um Fünf" am neuen Spielort.

 

Victoria Car und Markus Bruker entführten in die Welt der Operette

Das Operette begeistert, bewiesen am 24. Februar Sopranistin Viktoria Car und Pianist Markus Bruker.  "Von Schubert bis Schmäh – "Von Wien bis Moorburg" nannten sie ihre rasante Reise durch zwei Jahrhunderte Österreich mit Abstechern nach Norddeutschland. Angefangen mit Schubert-Liedern führten Car und Bruker über Brahms und die goldene Operetten-Zeit schwungvoll bis zum Wienerlied. Dass Publikum auf dem ehemaligen Heuboden des Brandtschen Hofes verlangte gleich dreimal nach einer Zugabe.

Spuren –

Perspektiven zu Migration und Heimat

Felix-Oliver-Schepp

Am 9. Februar, 11 bis 18 Uhr, zeigten fünf
Studenten von „EVA, Schule für Fotografie“ am Moorburger Elbdeich 263 Arbeiten zum Thema „Spuren – Perspektiven zu Migration und Heimat“.
In Zeiten, in denen unsere Nachrichten immer noch von Flucht, Krieg und der Diskussion um Asyl und Bleiberecht bestimmt werden und sich Menschen in diffusem Unwohlsein
abgrenzen, hatten sich die Studenten auf eine Spurensuche zu ihren eigenen Wurzeln begeben. Entstanden waren fünf sehr unterschiedliche, teils sehr persönliche Bilderreihen.
Die jungen Fotokünstler hatten die Geschichten nicht nur in Bildern, sondern jeder auf seine Weise, auch in einem eigenen Buch festgehalten. Gezeigt wurde die Ausstellung in
Kooperation mit der Körber Stiftung erstmals 2018 in den Räumen der GLS-Bank in Hamburg. Wir haben uns dann dazu entschieden, die beeindruckenden Arbeiten noch einmal auf der außergewöhnlichen Fläche des ehemaligen Heubodens des
Brandtschen Hofes in Moorburg zu zeigen.

Beeindruckende Lied-Kunst

von Schüller & Bandt

Felix-Oliver-Schepp

All denen, die am 31. März nicht dabei waren, ist etwas durch die Lappen gegangen. Dass ist nicht nur unsere Meinung, sondern ganz eindeutig die des Publikums, dass die beiden Liedermacher mehrfach zu einer Zugabe brachte.

In ihrem Programm "Heimatkunde" springen Ralf Schüller und Bastian Bandt zwischen Lebensweisheiten, dummen Zeug und klugen Sprüchen, Gitarren, Gekicher und heiße Tränen. Und dass immer mit Tiefgang! Nicht umsonst ist Schüller u.a. mit dem Textpreis "Goldene Heuschrecke" und Bastian Bandtmit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet worden. Wer also Gelegenheit dazu hat, sollte sich die beiden unbedingt einmal ansehen!

 

Ausverkauftes Haus:

Frank Roder als Joachim Ringelnatz

Felix-Oliver-Schepp

Mehr Besucher wären nicht gegangen: Vor ausverkauftem Haus stellte Frank Roder am 28. April überzeugend seinen Joachim Ringelnatz in Moorburg vor und nahm auch immer mal wieder Ukolele in die Hand. Immer wieder gab es Szenenapplaus, die Zuschauer waren begeistert und natürlich ging es ohne Zugabe nicht.

Auch Roder war angetan: "Eine außergewöhnliche und wunderbare Spielstätte" attestierte er nach der Aufführung im Gespräch mit dem Publikum der Moorburger Art. Vielen Dank, Frank Roder!

Intellektuelle Lebens:freude mit

Stephan Krawczyk

Wahrlich ein intellektueller Leckerbissen war der Auftritt von Stephan Krawczyk am 26. Mai auf der Kleinkunst-Bühne von Moorburger Art. Krawczyk sang, las und erzählte über die Freude an einem freien und sinnlichen Leben. Freud und Leid moderner Technik, das Aufeinandertreffen mit Andersdenkenden oder Nachdenkenswertes zu unserer Geschichte waren für ihn genauso Thema wie Frühling und  Geschlechtsverkehr. Ein Abend, der das Publikum mal nachdenklich verharren, mal mit einem Lachen mitsingen lies. Was bleibt, ist der Eindruck von einem Mann, reich an Talenten, den das Leben hin- und hergeworfen hat, der seine Kämpfe zu fechten hatte und der dabei nicht bitter geworden ist.

Gut pointiertes Kabarett traf auf lachmuskelstrapazierende Komik

Der Entertainer Harald Schmidt überreichte ihm den zweiten Preis des von Hanns Dieter Hüsch initiierten Kabarett-Preis "Das schwarze Schaf", aus den Händen von Wolf
Stumph erhielt er den Dresdner Satire-Preis. Dazwischen lassen sich weitere Auszeichnungen aufzählen.
Entsprechend stolz sind wir, dass wir den Kabarettisten Joachim Zawischa bei Moorburger Art begrüßen durften.
Den Schalk im Nacken, die Sense auf der Zunge, Komik im Blut und die Gitarre in der Hand. So führte Zawischa die Besucher von "Sonntags um Fünf" am 25. August durch ein Land voller Absurditäten. Denn heutzutage, so Zawischa, wisse doch keiner mehr, wo vorn oder hinten ist. Professoren werden immer jünger – Studenten immer älter. Heißt lebenslanges Lernen in Zukunft: mit dem Rollator zur Uni?
Zawischa fand zu jeder Antwort die passende Frage...

Manfred Maurenbrecher:

Das Recht auf Vergessenwerden

Am Sonntag, 29. September, stand die sprachgewaltige Liedermacher-Ikone Manfred Maurenbrecher auf der Bühne von Moorburger Art und präsentierte Auszüge aus seinem Programm "Das Recht auf Vergessenwerden" und dem "Grünmantel". Vorbei zogen 20 Jahre deutsch-deutsche Weltgeschichte. Dazwischen Lieder von unterwegs, von flüchtigen Begegnungen und großer Dauer und Spielen mit dem Heiteren und Abseitigen unserer Tage.

 

Nach dem Programm stand Manfred Maurenbrecher ganz hautnah für Frage und Antwort zur Verfügung.

Roger Stein:

"Alles vor dem Aber... ist egal"

Mit leidenschaftlichen Liedern und Texten zeigte Roger Stein am 27. Oktober einen Abend lang, dass alles vor dem Wort „Aber“ egal ist.  Ganz schön frech, ganz schön bös’, ganz schön schön!

Mit kraftvoller Vielseitigkeit, Selbstironie und Charme, rauschte Roger Stein multiinstrumental und reimgeladen durch sein drittes Soloprogramm.

Mal kritisierte, mal kokettierte er rund um und über die Gesellschaft, immer aus der Hüfte, unaufgesetzt und leicht, aber trotzdem auf den Punkt. Ein Abend voll Energie, Schalk und Romantik. Ein Abend auch, der Lust auf mehr gemacht hat. Wir hoffen, Roger Stein im nächsten Jahr wiederehen zu können!

 

Der Sänger, Songwriter, Pianist und Erzähler kann auf diverse Preise und Auszeichnungen verweisen: 2016 Finalist des Prix Pantheon, Paderborner Einohr 2014, Stockstädter Liedermacherpreis 2014, Troubadour Deutscher Song Contest 2013, Songpoetenpreis der Hanns-Seidel-Stiftung 2012.

Adventssingen: Besinnlich bis heiter - und alle machten mit!

Felix-Oliver-Schepp

Schon am Sonntag, den 22.12 haben wir ab 17.00 Uhr unser Moorburger Art-Jahr ausklingen lassen.
Dazu gab es ein bisschen Vorschau, ein bisschen Rückschau: Was können wir, was sollten wir mit der Moorburger Art besser machen…
Aber vor allem haben wir mit Musik gefeiert! Johannes Kirchberg , www.johannes-kirchberg.de, gab den Ton auf dem Klavier an. Alle anderen waren vor allem mit ihrer Stimme dabei. Ebren so ein richtig lebendiger Adventskalender mit unserem Publikum, mit Suppe, mit dem alten Moorburger Zaubertrank Petum
(damit alle merkten, warum wir Moorburger auch Asterixe genannt werden), und natürlich Getränken ohne Zauber.



Kunst & Kirschen: Reichlich Besucher und

Picknick-Party-Laune beim Open Air mit Jon Flemming Olsen

Felix-Oliver-Schepp

Landpartie-Flair mit ganz besonderem Kunsthandwerk und jeder Menge Specials – dass hatten wir für Kunst & Kirschen 2019 versprochen. Und unser Versprechen am 13. und 14. Juli auch gehalten. Peter Paul Ulrich kam kaum noch aus der Schmiede an seinen eigenen Stand, so fasziniert waren die Besucher von seiner Messer-Schmiede-Kunst. Und auch die Drechsel-Maschine von Carsten Rabe lief im Dauerbetrieb. Ähnlich erging es Nana König, die zwischen ihrem Porzellan  kaum eine ruhige Minute fand und dem Catering-Team, das sogar die Bänkelsänger in die Kuchenausgabe einspannen musste, um das kulinarische Interesse befriedigen zu können.

Highlight des Wochenendes war dann am Sonntag ab 16.30 Uhr Jon Flemming Olsen, der mit seinem Open-Air-Konzert das Publikum mitriss und gut gelaunte Picknick-Party-Stimmung verbreitete. Danke JFO!

Kunst & Punsch: Adventsstimmung bei Außergewöhnlichem, Gebäck und Musik

Felix-Oliver-Schepp

Ganz bewußt vor der Weihnachtszeit, dem Wochenende, an dem auch Totensonntag ist, laden wir zu einem voradventlichen Zusammensein auf unserem Heuboden ein. Künstler und Kunsthandwerker präsentieren dann außergewöhnliche, kreative und feine Arbeiten aus ihren Werkstätten und Ateliers.

Dazu gibt es Selbstgebackenes von Süß bis Salzig, leckeren Punsch und heißen Apfelsaft von ungebeahndelten Äpfeln einer Finkenwerder Streuobstwiese.

Fest zum Programm gehört auch der Kunstmaler Alexander Roppelt, der Besucher auf Wunsch in Öl porträtiert. Normalerweise ebenfalls dabei: Die Musikerin Ona Kupiuniene, die mit ihrem Akkordeon alle in eine fröhlich-besinnliche Stimmung bringt. In diesem Jahr musste sie allerdings aus familiären Gründen kurzfristig absagen. Entsprechend kam die Musik "nur"aus dem Lautsprecher.

Dass sich alle trotzdem über reichlich Besuch und gute Stimmung freuen konnten, liegt, da sind wir uns sicher, am Konzept und Credo der Veranstaltung. Zum einen findet sich hier nichts "von der Stange", zum anderen steht für uns eine persönliche, fast familiäre Stimmung im Vordergrund – Hektik und kommerzielles Weihnachtsgehabe haben bei Kunst & Punsch nichts zu suchen.

Das war 2018:

Weihnachten mit Klaus-André Eickhoff

Weniger weihnachtlich, dafür musikalisches Kabarett zum Lachmuskel strapazieren mit Nachdenklichkeitscharakter – so präsentierte sich Klaus-André Eickhoff am 9. Dezember mit seinem Programm "Ach du Fröhliche" im Restaurant Wasserturm in Moorburg. Damit beschloss er für dieses Jahr den Reigen der Veranstaltungsreihe "Sonntags um Fünf" und war damit vorerst auch der letzte Künstler im Wasserturm. Denn der schließt ab dem neuen Jahr seine Pforten.

Volles Haus bei Matthias Brodowy

Einmal mehr ein volles Haus im Wasserturm, als der Kabarettist Matthias Brodowy am 25. November aus seinen Büchern "Einmal Labskaus und zurück" und "Der Leuchtturmhüter" las. Die typische Art, in der der 2013 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet Brodowy nebenbei aus dem Nähkästchen plauderte, das aktuelle Zeitgeschehen unter die Lupe nahm und in die Tasten griff, begeisterte das Publikum nachhaltig.

Ausgebucht bei Gesa Dreckmann

Da passte keine Maus mehr rein: Vor ausverkauf-ten Haus gab Gesa Dreckmann am 28. Oktober ihre Erfahrungen über das Landleben preis. Mal kräftig und deftig, mal spitzfindig und um die Ecke gedacht parlierte die Comedienne im Wasserturm und hatte die Lacher der Zuschauer auf ihrer Seite.

 

Tastenkabarett: Zwei Zugaben                      für Axel Pätz!

Gesang, Klaviereinlagen und Akkordeon – Axel Pätz präsentierte am 30. September mit Schwung und Wortwitz Absurditäten des täglichen Lebens. Er erntete Lachsalven für seine aberwitzigen Analysen über Bakterien unter Latexhandschuhen einer Fleischfachverkäuferin, ebenso wie für seine Alltagsbeobachtungen wie die zermürbenden Attacken pubertierender Jugendlicher. Sehr schön, sehr schräg. Diesen Abend mit zum Teil tiefschwarzem Humor durfte man sich nicht entgehen lassen. Völlig begeistert erklatschten sich die Zuschauer zwei Zugaben und werden die Wörter „Geburtstrauma“ und „Chill mal“ noch lange in kurioser Erinnerung behalten. Am Ende des Abends war klar: hier stand ein Großer aus dem Kleinkunstfach auf der Bühne des Moorburger Wasserturms.

 

Sebastian Schnoy begeisterte

Er kam zwar eine gute Weile zu spät – begeisterte die Besucher dafür aber umso mehr.

Sebastian Schnoy präsentierte am 27. Mai Auszüge aus seinem Programm "Vom Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt". 

Am 30. September geht es Sonntags um Fünf weiter mit Axel Pätz und seinem Programm "Das Niveau singt – Premium Gold" (Tastenkabarett)

 

Furioser Auftakt!

Vor einem voll besetzten Haus gaben Kabarettist Johannes Kirchberg, Autorin und Comedienne Gesa Dreckmann, Sopranistin Victoria Car und Pianist Markus Bruker sowie Kabarettist Felix Oliver Schepp am 29. April mit Auszügen aus ihren Soloprogrammen einen Eindruck, was die Besucher Sonntags um Fünf künftig im Wasserturm erwartet.
Furiose Auftritte mit viel hintergründigem Witz begeisterten das Publikum, so dass nach dem Programm bereits die ersten Vorbestellungen für die nächsten Veranstaltungen eingingen.