In seinem Kabarettprogramm "Vom Krösus lernen, wie man Goldesel melkt" auf der Bühne stellt Sebastian Schnoy sich und seinem Publikum Fragen wie: Wieso denken die Deutschen öfter an Geld als an Liebe? Wer kam als erstes auf die Idee, andere für sich arbeiten zu lassen? Wieso gehört bis heute immer wenigen so viel  und vielen so wenig? Und warum ist man selbst stets auf der falschen Seite?

Sebastian Schnoy seziert die Geschichte des Geldes mit so großem Spaß an der Provokation, dass man dabei fast nicht merkt, wie viele fundierte Antworten auf aktuelle Wirtschaftsfragen das Kabarettprogramm bereithält.

Als erfahrener Familienvater und Weltkenner ist Axel Pätz den kleinen und großen Absurditäten des täglichen Lebens auf der Spur. Er stöbert sie auf, analysiert sie und fertigt dann daraus skurrile Geschichten oder kunstvolle Lieder.
Er setzt dem Aufsitzrasenmäher ebenso ein musikalisches Denk-mal wie dem Rollator, informiert über die Risiken und Neben-wirkungen des Geburtstraumas, erklärt in einer scharfsinnigen Analyse, warum Schubladen für die Weltordnung so wichtig sind (was kurzzeitig in einen dadaistischen Parforceritt ausartet), verrät, wie man – frei nach dem Motto: „Chill mal!“ – erfolgreich die zermürben-den Attacken pubertierender Jugend-licher kontert, offenbart in bester Tradition des tiefschwarzen Humors, wie man bei der Gartenarbeit mit seinen Ex-Partnerinnen einen Mordsspaß haben kann und steigert sich endlich in die „Notentriegelung“, ein urkomisches, grandios absurdes Lehrstück musikali-scher Späterziehung.

Ihr Vater ist ein norddeutscher Holzkopf, ihre Mutter eine haitianische Hortensie. Was für eine Mischung, stärker als jeder landestypische Cola-Korn-Mix! Aber wie bitteschön verirrt sich eine Karibikperle in den 1960er-Jahren in ein 500-Seelen-Kaff nördlich von Hamburg und heiratet in eine Schnaps-Dynastie hinein?
Die Liebe überwindet eben jede Grenze! Und Humor sowieso – das weiß Gesa Dreckmann, das jüngste (und dunkelste, wie sie selbst sagt) von drei bunten Dreckmann-Kindern, nur zu gut. Mit Leichtigkeit und Selbstironie rollt die Comedienne die Irrungen und Wirrungen ihrer Jugend auf dem Land auf. Immer mit einem Augenzwinkern und immer mit einer Extra- Portion Liebe für ihre Heimat und den dort doch teilweise sehr eigenwilligen (und eigenartigen) lebenden Charakteren.

Der Kabarettist Matthias Brodowy liest aus seinen Büchern „Einmal Labskaus und zurück“ und „Der Leuchtturmhüter“. In seiner typischen Art wird er aber nebenbei aus dem Nähkästchen plaudern, das aktu-elle Zeitgeschehen unter die Lupe nehmen und selbstver-ständlich auch in die Tasten greifen.
Brodowy ist u.a. Moderator im Hamburger Hansatheater und wurde 2013 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.
Seine Bücher veröffentlichte er gemeinsam mit dem Wedeler Maler Ole West, der diese illustrierte.

Wer um Himmels willen hat dem Christkind lockiges Haar und selige Ruh angedichtet? Hat es bei all dem Stress nicht viel eher – pardon! – Josef die Muttermilch auf die Schultern erbrochen und sich in die Windeln gemacht? Fragen über Fragen, die natürlich auch vor dem Weihnachts-Wahnsinn im 21. Jahrhun-dert nicht Halt machen. Denn was beim Fußball der Pokalwettbewerb, ist im Jahreskalender die Weihnachts-zeit: Hier herrschen eigene Gesetze! Ach, du fröhliche! ist keine Schenkelklopf-Unter-haltung, erst recht keine zynische Verunstaltung des großen Festes. Viel mehr serviert der mehrfach preis-gekrönte Songpoet Klaus-André Eickhoff mit seinem Weihnachtspro-gramm eine hochwertige Mischung aus kabaret-tistischen Songs und Texten, in denen sich vielleicht sogar ein Schuss Besinnlichkeit finden lässt. Jedoch nur mit einem Lächeln auf den Lippen.

Tauchen Sie in Johannes Kirchbergs Welt ein, in seine treffsicheren Liedtexte, die voll des subtilen Witzes sind.

Das Jahr 2019 soll im Moorburger Wasserturm mit Oliver Schepp eingeleitet werden. Kostprobe gefällig? Dann einfach mal in sein Video "Nervös" klicken...