9. Februar

"Spuren – Perspektiven zu Migration und Heimat"

 

Ein Termin, den man nicht verpassen sollte: Am 9. Februar, 11 bis 18 Uhr, zeigen fünf Studenten von „EVA, Schule für Fotografie“ am Moorburger Elbdeich 263 Arbeiten zum Thema „Spuren – Perspektiven zu Migration und Heimat“.

In Zeiten, in denen unsere Nachrichten immer noch von Flucht, Krieg und der Diskussion um Asyl und Bleiberecht bestimmt werden und sich Menschen in diffusem Unwohlsein abgrenzen, haben sich die Studenten auf eine Spurensuche zu ihren eigenen Wurzeln begeben. Entstanden sind fünf sehr unterschiedliche, teils sehr persönliche Bilderreihen, die von fünf Individuen erzählen und davon, dass fast jede unserer Familien auf die eine oder andere Weise von Migration betroffen ist.
Die jungen Fotokünstler haben diese Geschichten nicht nur in Bildern, sondern jeder auf seine Weise auch in einem eigenen Buch festgehalten. Gezeigt wurde die Ausstellung in Kooperation mit der Körber Stiftung erstmals 2018 in den Räumen der GLS-Bank in Hamburg.
Jetzt hat sich der Verein „Moorburger Art e.V.“ entschieden, die beeindruckenden Arbeiten noch einmal auf der außergewöhnlichen Fläche des ehemaligen Heubodens des Brandtschen Hofes in Moorburg zu zeigen.
9. Februar, 11 bis 18 Uhr, Moorburger Elbdeich 263, Eintritt frei (Der Zugang ist nicht Barrierefrei)

 


Was war

Andrea Künzig: Nature_up side down

Natur wahrnehmen. Eindrücke von Schönheit festhalten. Andrea Künzig, international renommierte und preisgekrönte Fotografin, hat sich mehr als 20 Jahre lang mit politischen und sozialen Themen befasst. Von den zahlreichen Krisengebieten weltweit führt sie ihr neuestes Projekt in den heimischen Wald: Im ersten Teil ihrer Arbeit richtet sie ihren Blick in die Wipfel der Bäume, weit entfernt vom Pathos der Naturgewalten.

Unpolitisch? Nicht ganz. Im Gewirr der Äste, in der Komplexität der Strukturen zeigt Andrea Künzig die Vielfalt möglicher Betrachtungsweisen. Ein Chaos aus Perspektiven wird zum kreativen Impuls: Dem Betrachter wird Gelegenheit geboten, verschiedene Standpunkte einzunehmen, der Vielfalt Raum zu geben.

 

Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft mit den Schwerpunkten Naher Osten und internationale Politik lebete Andrea Künzig in Jerusalem. Es folgten Reportagen und Langzeitprojekte zu sozialpolitischen und humanitären Themen in mehr als 50 Ländern weltweit, darunter Afrika, Indien, die Mongolei und Mikronesien. DIe Arbeiten entstanden u.a. für GEO, National Geographic, The Guardian, Der Spiegel sowie für NGOs wie SOS Kinderdorf und Terre des Femmes.

Von 2010 bis 2014 lebte und arbeitete sie in der Türkei. Hier entstand der Fotoband ISTANBULUM.

Ihre Fotografien, für die Andrea Künzig vielfach ausgezeichnet wurde, sind auf internatinalen Ausstellungen zu sehen. Die Fotografin wird durch die Agentur "laif photos & reportagen" vertreten. Sie lebt nach zahlreichen Stationen im Ausland heute wieder in Berlin.

 

Die Ausstellung lief vom 26.4. bis 10.6.18 auf dem ehemaligen Heuboden am Moorburger Elbdeich 263.


Was war

Conny Wagner: Conversation

Bereits zum zweiten Mal stellte die Malerin Conny Wagner in Moorburg aus. Die Künstlerin, die ihre Wurzeln in Norddeutschland hat, in Luzern arbeitet und in St. Ursanne in der Schweiz lebt, greift in ihrem künstlerischen Schaffen sozialpolitische Themen auf. Miteinander über Glück und Zufriedenheit reden oder auch streiten, mithin um das Thema "Conversation" ging es Conny Wagner in ihrer Ausstellung, die bis zum 3. März in der ehemaligen Scheune am Moorburger Elbdeich 263 zu sehen war.

Was ist

Auf dem Hof

Bilder rund um das Thema Wasser, Schiffe oder auch abstrakte Themen sind ständige Begleiter am Moorburger Elbdeich 263.

Zu sehen sind sie bei der norddeutschen Malerin Patricia Maciolek, die hier ihr Atelier hat. Sie erreichen Sie unter www.patricia-maciolek.de

 

Sie lieben Kermaik, Ton und mehr? Dann sind Sie auf dem Hof in Moorburg doppelt richtig. Denn bei Kermaik-Kraft (www.keramik-kraft.com) finden Sie alles, was das Herz begehrt, während die Tongrube mit ihren Objekten fasziniert.

 

Mit Stahl und Eisen arbeiten die beiden Künstler Reinhardt Thomann und Uwe Jaensch (www.eisenwerker.com). Während in der Werkstatt von Reinhardt Thomann vor allem außergewöhnliche Stahl-Mobiles im Überformat entstehen, hat sich der Eisenwerker Uwe Jaensch Objekten und Skulpturen verschrieben.

 

Mit zum Team in den Ateliers und Werkstätten gehören auch der renommierte Restaurator Stephan Lasch-Abendroth und der unter Holzbootliebhabern als Geheimtipp gehandelte Bootsbaumeister Marcus Nitsch (www.yachts-canoes.de)